Nanotechnologie Gefahren 2

 

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Pressemeldung
Tagi, 22.1.04

Von der Nase direkt ins Gehirn?

Aus Experimenten mit Ratten hat man entdeckt, dass eingeatmete Nanoteilchen von der Nase direkt ins Gehirn gelangen können. Im Versuch wurden Ratten während sechs Stunden kleinsten Kohlenstoffpartikeln ausgesetzt. In den folgenden Tagen sind die Teilchen in den Riechhirnen der Tiere gefunden worden. Wie diese Nanoteilchen dorthin kamen, ist Spekulation. Vermutet wird, dass sie direkt über die Riechnerven von der Nase ins Gehirn gewandert sind. Man weiss noch nicht, ob die Nervenzellen durch die Fremdkörper geschädigt werden. Unklar ist auch, ob die Resultate auf den Menschen übertragbar sind.

 

 

Tagi, 1.4.04

Nanopartikel schädigen das Gehirn von Fischen

In den USA wurde die Wirkung von Buckyballs auf Wassertiere untersucht. Man liess neun junge Forellenbarsche mit einer bestimmten Dosis Fullerene im Wasser schwimmen. Bereits nach 48 Stunden zeigten Gewebeanalysen einen 17-fachen Anstieg von Hirnschädigungen verglichen mit Tieren in sauberem Wasser. Der Besorgnis erregende Schluss lautet: Die Nanopartikel können das Gehirn von Fischen schädigen. Für Wasserflöhe haben sie gar eine tödliche Wirkung.