Nanotechnologie Werkzeuge 3

 

Elektronenmikroskop
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Elektronen helfen sehen
Die Erfindung des Elektronenmikroskops

Da schnelle Elektronen eine viel kleinere Wellenlänge als Licht haben, sollte man
höhere Auflösungen erzielen.

Ernst Ruska entdeckt 1931 in Berlin, dass ein mit Elektronen bestrahltes Objekt auf einem Bildschirm vergrössert abgebildet werden kann. Er arbeitet nicht mit Glaslinsen, sondern steuert die Elektronen mit Magnetlinsen. Das Elektronenmikroskop ist geboren - mit einer viel grösseren Auflösung als ein Lichtmikroskop.

40 Jahre später erreicht man sogar eine Auflösung von 0.2 nm und kann damit einen Blick in die Nanowelt werfen. Das ist wichtig, denn wenn man etwas bearbeiten will, muss man es wenigstens sehen können.

Aber weil das ganz ohne Licht funktioniert, gibt es auch keine Farben. Die Bilder sind schwarz-weiss.